Pressebericht: Fränkischer Tag vom 27.11.2009

Unfallopfer schwebt in Lebensgefahr

Einsatz  Eine 25-jährige Erlangerin wurde bei einem Verkehrsunfall schwerverletzt. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Fahrerin auf der Fahrt in Richtung Hüttendorf von der Straße ab und prallte mit großer Wucht gegen eine Scheune.

     

 

Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag kurz nach 19 Uhr auf der Michelbacher Straße ereignete, wurde eine 25-Jährige Frau aus Erlangen schwer verletzt. Nach Auskunft der Ärzte und der Polizei schwebt das Unfallopfer immer noch in Lebensgefahr.

Der Polizei bot sich beim Eintreffen an der Unfallstelle ein schreckliches Bild. Der Wagen der Fahrerin war total zerstört. Im gesamten Bereich der Auffindestelle lagen Fahrzeugteile verstreut. Die Fahrerin lag blutüberströmt auf der Rückbank des Unfallfahrzeugs und war nicht mehr ansprechbar. Sie hatte mehrere Wirbelkörperfrakturen und eine beidseitige Lungenquetschung erlitten und musste vom Rettungsdienst sofort in die Unfallchirurgie eingeliefert werden.

 Foto: Fränkischer Tag - Nachrichten
 

 

 
  Die Art der Verletzungen lässt darauf schließen, dass die junge Frau nicht angeschnallt war. Diese Schlussfolgerung wird unterstützt durch die Aussagen von zwei Verkehrsteilnehmern, die den Unfallhergang beobachteten.  
     
 

Wie die Polizei inzwischen ermittelte, war die Verunglückte auf der Michelbacher Straße in Richtung Hüttendorf gefahren und war mit ihrem Ford etwa 400 Meter vor dem Ortsbeginn auf gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen. Sie fuhr dann etwa 50 Meter lang ziemlich gerade auf eine Scheune zu und prallte gegen die Scheune. In Folge des Aufpralls wurde das Fahrzeug gegen eine 20 Meter entfernt stehende zweite Scheune geschleudert und blieb dort schließlich liegen. Da anfänglich nicht auszuschließen war, dass eine weitere Person das Fahrzeug gelenkt hatte, wurde die Unfallstelle und der anliegende Bereich mit Unterstützung der Hüttendorfer Feuerwehr abgesucht. Die Beteiligung anderer Personen kann inzwischen durch die Polizei als ziemlich sicher ausgeschlossen werden.

 
     
 

Am Auto entstand Totalschaden. Den Schaden an den beiden landwirtschaftlichen Gebäuden beziffert die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Die Polizei stellte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den Pkw sicher und veranlasste beim Opfer eine doppelte Blutentnahme. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur bisher rätselhaften Ursache dauern an.

 
     
  Quelle: Fränkischer Tag - Nachrichten vom 27.11.2009  
  Pressebericht: Fränkischer Tag - Nachrichten vom 27.11.2009  
  Foto: Fränkischer Tag - Nachrichten vom 27.11.2009  
 
 

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