Pressebericht: Richard Sänger / Fränkischer Tag vom 29.10.2009

160 Feuerwehrler im Einsatz

     
 

Übung  Sämtliche Wehren aus Herzogenaurach sowie die Kameraden aus Erlangen waren in eine der größten Übungen der Stadt eingebunden. Das Speditionsunternehmen Wormser bot genug Raum, um mit allen Mitteln zu trainieren.

 
     

Aus ihrer Feierabendruhe wurden die Feuerwehrleute des Stadtgebietes Herzogenaurach am Mittwochabend gerissen. Mehrere Brandmelder der Spedition Wormser schlugen Alarm und lösten damit einen Großeinsatz der Wehren aus. Die Alarmübung, ohne vorherige Ankündigung, wurde angesetzt, um die Zusammenarbeit der Wehren zu proben. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Erlangen und ein Fahrzeug der Siemens-Werkfeuerwehr angefordert.Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte auf dem weitläufigen Speditionsgelände und Erkundung der Schadenslage, wurde die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst.

Foto: Richard Sänger
     
  Die Halle D war total verraucht und das Lagergut entzündete sich; es drohte ein Vollbrand, fünf Personen wurden als vermisst gemeldet.  
 

Der Brand drohte außerdem auf einen Tanklastzug und auf Lagergut überzugreifen. Mit zwei Drehleitern, je eine aus Herzogenaurach und aus Erlangen, wurden die Nebengebäude abgeschirmt. Unter Atemschutz wurde von mehreren Trupps ein Innenangriff aufgebaut und nach den vermissten Personen gesucht. Der bedrohte Tanklastzug wurde, wie auch das gestapelte Lagergut gekühlt, der Laster mit Löschschaum eingedeckt.

 
 

Zwanzig Löschfahrzeuge und 160 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, für den Erstangriff kam das Löschwasser, 6000 Liter pro Minute, aus Hydranten.

 
 

Die Wehrleute aus Höfen/Zweifelsheim bauten dann weitere Versorgungsleitungen zu einem Regenauffangbecken zwischen dem Adidas-Outlet und der Spedition auf.

 
 

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde die Halle mit dem Hochleistungslüfter der Siemens-Werkfeuerwehr vom Rauch befreit. Von diesem Lüfter gibt es nur zwei Stück in Mittelfranken – einmal bei Siemens und das zweite Gerät am Flughafen in Nürnberg. Binnen zehn Minuten war die Halle wieder rauchfrei.

 
     
  Quelle: Fränkischer Tag - Nachrichten  
  Foto: Richard Sänger  
     
 

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