Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 20.02.2013  
Tod an der Oberleitung: Auf einen Masten geklettert
Mann kam mit Bahnstrom-Versorgung in Berührung— Greller Lichtblitz weithin sichtbar
 

ERLANGEN - Weil er am Montagabend im Bereich einer Autowerkstatt in der Resenscheckstraße einen Knall gehört und anschließend einen Feuerschein gesehen hatte, hat ein Anwohner über die Notrufnummer 112 die Integrierte Leitstelle in Nürnberg alarmiert. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei machten an der Einsatzstelle eine grausige Entdeckung.

 
 

Ein Mann war an der Resenscheckstraße offenbar auf den Gittermast für die Bahnstromleitung geklettert und an die stromführenden Teile geraten. Er war sofort tot.  Foto: Klaus-Dieter Schreiter

 

Gegen 21.15 Uhr ging die Meldung bei der Leitstelle in Nürnberg ein, die daraufhin einen Wohnhausbrand vermutete und die Rettungskräfte alarmierte. Sie waren nur wenige Minuten später am Einsatzort und entdeckten durch eine Lücke in der neuen Lärmschutzwand direkt an den Gleisen Flammen.

 

Es war eine Person, die offenbar an dem Gittermast hinaufgeklettert und mit der 15-kV-Oberleitung für die Bahnstromversorgung in Berührung gekommen war. Dadurch gab es einen Spannungsüberschlag mit einem grellen Lichtblitz, der sogar von einer Polizeistreife in Eltersdorf und einer weiteren in der Innenstadt bemerkt worden war.

 

Der Mann, der offenbar auf den Masten geklettert war, war sofort tot und stürzte neben die Schienen.

 
 
 

Die Bahnstrecke zwischen Fürth und Erlangen wurde für rund eine Stunde komplett gesperrt, bis die Bergungsmaßnahmen abgeschlossen waren. Warum der Mann dort hinaufgeklettert war, ist bislang noch unklar.

 
 

 

 
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT:  Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 20.02.2013
PRESSEFOTO:  Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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