Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 03.01.2013  
Drei Verletzte nach Wohnungsbrand in Erlangen
Offene Türen beschleunigten die Ausbreitung des Feuers
 

Erlangen - Bei einem Wohnungsbrand in der Stubenlohstraße sind am Donnerstagvormittag drei Personen verletzt worden. Der Sachschaden beträgt mindestens 50.000 Euro.

 
 

Drei Personen sind bei einem Wohnungsbrand in der Stubenlohstraße verletzt worden. Die Küche brannte dabei vollständig aus.

Foto: Klaus-Dieter Schreiter

„Rauch aus Wohnung“ wurde der Feuerwehr um 10.31 Uhr gemeldet, doch als die Einsatzkräfte nur knapp fünf Minuten später in der Stubenlohstraße eintrafen, da schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster einer im Erdgeschoss liegenden Wohnung. Durch dieses Fenster und von innen her wurde das in der Küche wütende Feuer bekämpft und war bereits nach etwa zehn Minuten gelöscht. Der Raum ist allerdings komplett ausgebrannt, und auch die anderen Räumlichkeiten der Wohnung wurden durch Ruß stark beschädigt.

 

Da sich, wie Messungen mit der Wärmebildkamera zeigten, auch noch Glutnester unter der Holzdecke befanden, musste die Feuerwehr diese teilweise herunterreißen. Weil auch aus dem Dach Qualm drang untersuchte die Feuerwehr es von der Drehleiter aus, konnte dort aber keinen Schaden ausmachen.

 
 

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Brandamtsrat Karlheinz Schultheiß, vor Ort sagte, habe sich das Feuer auch deshalb so schnell ausbreiten können, weil die Bewohner bei der panischen Flucht die Türen offen gelassen hatten. Dadurch habe das Feuer viel Sauerstoff bekommen und eine enorme Hitze sei entstanden, die dann auch noch das Fenster habe platzen lassen. Dadurch habe sich der Brand noch schneller entwickeln können.

 
 

Drei Personen erlitten bei dem Feuer eine Rauchgasvergiftung und wurden vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht, zwei weitere Personen wurden vor Ort ambulant betreut. Laut Feuerwehr dürfte das Feuer durch angebranntes Essen auf dem Herd entstanden sein. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen vor Ort mindestens 50.000 Euro. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

 
  kds  
 

 

 
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT:  Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 03.01.2013
PRESSEFOTO:  Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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