Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 13.08.2012  
Dichter Rauch über Dechsendorfer Pferdestall
Gelagertes Heu war in Brand geraten—40 Kräfte der Feuerwehr waren stundenlang im Einsatz
 

Eine starke Rauchentwicklung in einem Pferdestall in Dechsendorf hatten aufgeregte Anwohner an der Teplitzer Straße am Samstagvormittag über Notruf gemeldet. Heu war dort in Brand geraten und hatte die Feuerwehr über drei Stunden lang in Atem gehalten.

 

ERLANGEN — Kurz nach zehn Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Weil die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf gerade einen Arbeitseinsatz an ihrem Gerätehaus hatten, waren sie innerhalb von nur zwei Minuten am nur 50 Meter entfernten Brandort und konnten den Erstangriff beginnen, noch bevor der Löschzug der Ständigen Wache aus der Innenstadt eintraf.

Dichter, schwarzer Rauch drang aus der Garage, und der Dachüberstand brannte bereits, konnte aber schnell abgelöscht werden. Gleichzeitig wurden aus einem Raum daneben Gasflaschen und Treibstoff geborgen und in sicherer Entfernung gelagert. Schon während der Anfahrt konnten die Kräfte aus der Innenstadt die Rauchentwicklung über Dechsendorf sehen, und darum ließ Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger auch noch die Freiwillige Feuerwehr Kosbach alarmieren.

 

In Dechsendorf ist in einer Garage gelagertes Heu plötzlich in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um das Feuer zu bekämpfen.           PRESSEFOTO: Klaus-Dieter Schreiter                  

 

Die Freiwilligen Wehren Innenstadt und Büchenbach besetzten indes die Wache in der Äußeren Brucker Straße und den zweiten Löschzug für den Fall eines weiteren Einsatzes in der Stadt.

 
 

40 Kräfte waren schließlich in Dechsendorf im Einsatz und gingen mit schwerem Atemschutz in dem dichten Rauch gegen das Feuer vor. Dafür musste in mühsamer Kleinarbeit das Heu mit Gabeln aus der Garage gezogen werden, während andere Kräfte das Dach teilweise öffneten und dort die Glutnester ablöschten. Später kamen Landwirte mit Traktoren und ein Frontlader der Firma Schickert hinzu und zogen das glimmende Heu hervor. Da der Innenhof zu eng war, um es zu lagern, wurde es auf eine Fläche zwischen Büchenbach und Kosbach gefahren, wo es von der Freiwilligen Feuerwehr Kriegenbrunn weiter abgelöscht wurde.

 
 

Weil das Feuer schnell entdeckt worden und die Dechsendorfer Wehr so rasch zur Stelle war, konnte der Schaden auf geschätzte 20000 Euro begrenzt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. kds

 
     
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT:  Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 13.08.2012
PRESSEFOTO:  Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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