Pressebericht: Erlanger Nachrichten vom 04.06.2012  
Haus unbewohnbar
Kellerbrand verursacht rund 80000 Euro Schaden
 

ERLANGEN - Noch unklar ist die Ursache eines Brandes im Waschkeller eines Mehrfamilienhauses am Samstag in Tennenlohe. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 80000 Euro.

 

Gegen 15.15 Uhr wurden die Polizei, die Feuerwehr Erlangen und die FFW Tennenlohe in den Hollerweg gerufen. Die Alarm-Meldung lautete, es handle sich um einen Kellerbrand, verursacht durch einen Kühlschrank.

Bereits auf der Anfahrt war, vom Wetterkreuz aus, eine schwarze Rauchfahne erkennbar. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass die Bewohner des Hauses sich bereits in Sicherheit gebracht hatten. Sowohl aus der Haustüre als auch aus der Kellertüre drang dichter schwarzer Rauch.

Über beide Zugänge drang jeweils ein Trupp mit Atemschutz in den Keller vor. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung vom Hydranten sichergestellt, ein dritter Trupp im Außenangriff eingesetzt und der Sicherungstrupp ausgerüstet.

Für die beiden Angriffstrupps war es äußerst schwierig, sich in dem verwinkelten und dicht verrauchten Keller zum Brandherd durchzukämpfen.

 

Ein Kühlschrank hat den Kellerbrand in Tennenlohe wohl verursacht.                                           

PRESSEFOTO: Feuerwehr Erlangen

 

  Erst nachdem sie einige Kellerfenster gewaltsam geöffnet hatten und ein Teil des Rauches abziehen konnte, war eine gezielte Brandbekämpfung möglich.  
  Ein weiterer Trupp durchsuchte das gesamte Haus nach etwaigen Bewohnern. Verletzt wurde offensichtlich niemand. Im Zuge der Löscharbeiten wurden die beiden Angrifftrupps einmal komplett ausgetauscht. Später kamen noch sieben weitere Trupps für Nachlöscharbeiten, zur Brandschuttbeseitigung und zum Absaugen des Wassers zum Einsatz.  
 

Leitungen lagen blank

 
  Durch die starke Hitzeentwicklung im Keller war eine Kunststoffwasserleitung abgebrannt; die Elektroleitungen lagen teilweise blank. Da das Haus auch über einen Erdgasanschluss verfügt, wurden die Stadtwerke zur Schadenstelle gerufen. Für die Aufräumarbeiten wurde die FFW Eltersdorf nachalarmiert.  
  49 Feuerwehr-Einsatzkräfte, der organisatorische Rettungsdienst-Leiter, ein Notarzt, zwei Rettungswagen und zwei Streifenwagen-Besatzungen waren im Einsatz. Durch die Rauch- und Rußentwicklung ist das Haus zurzeit nicht bewohnbar. Gegen 18.15 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kriminalpolizei hat die Klärung der Brandursache übernommen.  
     
 
QUELLE:  
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PRESSEFOTO:  Feuerwehr Erlangen
 
 

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