Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter / Erlanger Nachrichten vom 15.03.2012  
Panzerabwehrgranate am Fundort in die Luft gejagt
Sprengmeister Lothar Häslein sprengte das Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg —Es bestand keine Gefahr
 

ERLANGEN – Ein Granatenfund auf dem Exerzierplatzgelände an der Staudtstraße hat gestern in den frühen Abendstunden Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Das gefährliche Geschoss wurde von einem Sprengkommando vor Ort zur Explosion gebracht.

 

Eine ganze Gitterpalette voll harmlosem Metall hatten die Suchmannschaften schon auf dem Gelände gefunden, auf dem das Mack-Planck-Institut für die Physik des Lichts gebaut werden soll. Doch gestern Abend war der Fund brisant: Unweit eines Trampelpfads, den Jogger gerne nehmen, stieß der Suchtrupp gegen 16 Uhr in etwa 30 Zentimetern Tiefe auf eine Panzerabwehrgranate.

Sprengmeister Lothar Häslein gibt das Signal zur Sprengung.

Auf dem Baugelände für das Mack-Planck-Institut für die Physik des Lichts ist eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Ein wenig Staub, Dreck und Rauch — und die Sprengung war vorbei.

Fotos: Klaus-Dieter Schreiter

 

 

Sofort wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, und auch ein Kampfmittel-Beseitigungstrupp aus Feucht rückte an. Laut Sprengmeister Lothar Häslein handelt sich bei dem Fund um eine 8,8-Zentimeter-Panzer-Spreng-Granate deutscher Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg — mit beschädigtem Vorspannzünder. Das Geschoss war etwa 30 Zentimeter lang und durfte nicht bewegt werden. Um sie nicht  transportieren zu müssen, befestigte Häslein an dem Zünder eine Sprengladung, um die Granate zur Explosion zu bringen. Bevor das geschehen konnte, wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr – auch Polizeichef Adolf Blöchl und Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger waren vor Ort – instruiert, wie sie die Absperrung mit einem Radius von 150 Metern vorzunehmen hatten. Um 18 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. kds

 
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT:  Klaus-Dieter Schreiter  / Erlanger Nachrichten vom 15.03.2012
PRESSEFOTOS:  Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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