Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter / Erlanger Nachrichten vom 26.02.2012  
Erlangen-Bruck: Brand in Mehrfamilienhaus
Wohnung im zweiten Stock wurde völlig zerstört - Keine Verletzten
 

Erlangen - Hoher Sachschaden ist in der Nacht auf Sonntag bei einem Feuer in einem Wohnblock am Eggenreuther Weg in Bruck entstanden. Die Wohnung im zweiten Stock des viergeschossigen Gebäudes ist total ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Der 48-jährige Wohnungsinhaber war entgegen den Befürchtungen der Feuerwehr nicht in der Wohnung.

 

Der Erlanger Stadtrat Jörg Volleth war als Polizist einer der Ersten am Unglücksort und berichtet, dass aus dem Wohnzimmerfenster im zweiten Stock des viergeschossigen Gebäudes bereits Flammen schlugen, als er dort ankam.

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen evakuierte er das Gebäude und versuchte, in die Brandwohnung zu gelangen. Aber die Rauchentwicklung sei schon so stark gewesen, dass ein Durchkommen im Treppenhaus nicht mehr möglich gewesen sei.

Die Erlanger Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Bruck / Siemens Betriebsfeuerwehr waren schnell am Einsatzort, weil sie gerade auf der Rückfahrt waren von einem Einsatz in der Straße Am Brucker Bahnhof. Dort war aber nur ein Essen angebrannt.

Der Alarm für das Feuer am Eggenreuther Weg erreichte sie um 23.33 Uhr. Nur drei Minuten später waren sie am Einsatzort.

 
 

Da ist nichts mehr zu machen: Das Feuer hat diese Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes völlig zerstört.

Foto: Klaus-Dieter Schreiter

 

 

Die Tür zur Brandwohnung musste gewaltsam geöffnet werden, und als die offen war schlugen den Wehrmännern die Flammen bereits entgegen. Mit schwerem Atemschutz drangen sie durch den engen Flur in das Wohnzimmer vor, in dem die Möbel lichterloh brannten. Das Feuer war relativ schnell unter Kontrolle, aber es gab überall Glutnester. Darum warfen die Einsatzkräfte Teile der glimmenden Einrichtung durch das Fenster ins Freie, wo sie dann weiter abgelöscht wurden.

 
     
 

Die Hitze war so groß, dass der Putz von den Wänden und von der Decke platzte. Durch die starke Rauchentwicklung wurde auch das Treppenhaus stark in Mitleidenschaft gezogen. Von der Wohnungseinrichtung blieb nur ein verkohlter Haufen Asche übrig, der Sachschaden dürfte sich auf mindestens 50.000 Euro belaufen. Die Wohnung ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar.

 
     
 

Die in Sicherheit gebrachten Bewohner wurden von den Rettungskräften des BRK und des ASB betreut, die mit Notarzt und mehreren Rettungswagen am Einsatzort waren. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT:  Klaus-Dieter Schreiter  / Erlanger Nachrichten vom 26.02.2012
PRESSEFOTO:  Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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