Pressebericht: Erlanger Nachrichten vom 26.09.2011  
 
Besucherrekord: Tausende wollten brandheiße Show sehen
 
  Etwa 7000 Besucher strömten zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr — Viele Aktionen und Mitmach-Gelegenheiten  
 

Rund 7 000 Besucher — so viele wie nie zuvor, strömten gestern auf das Gelände der Feuerwehr, um sich beim Tag der offenen Tür von den Einsatzmöglichkeiten der Berufsfeuerwehrleute und ihren freiwilligen Kameraden zu überzeugen. Heiß, laut und spektakulär ging es dabei zu.

 
 

ERLANGEN — Schon früh am Morgen, bevor die Show begann, war der Hof gerammelt voll, drängten sich die Menschen beim Technischen Hilfswerk zum Bierkastenstapeln, enterten die Notarztwagen des BRK und saßen zur Probe in den Streifenwagen der Polizei. Auch beim Glücksrad der Sparkasse und der AOK war schon richtig was los, bevor es anfing zu zischen, zu qualmen und zu brennen.
Mit der obligatorischen Modenschau begann die Feuerwehr ihr siebenstündiges Programm, mit dem sie es inzwischen schon zur Filmreife gebracht hat. Durch Feuer und Qualm liefen die Wehrmänner und -frauen, und danach durften die Besucher die teils wie Mondmenschen anmutenden Gestalten anfassen und sie ausfragen.

 
 
Ein Zulauf wie nie zuvor: Der Zimmerbrand am Schluss des Aktionstages war der spektakuläre Höhepunkt. Und wer genug Mut hatte, durfte über die Drehleiter auf den Schlauchturm klettern. Fotos: Schreiter
 
     
 

Gefahren im Haushalt

 
 

Als der Berufsfeuerwehrmann Josef Simon dann die Demonstration der Gefahren im Haushalt ankündigte, drängten sich Groß und Klein an den Absperrgittern und erlebten, was alles passieren kann, wenn man sich im Falle eines Feuers nicht richtig verhält. Dass brennendes Fett beim Löschen mit Wasser explodiert, ein Benzinbrand ebenfalls nicht mit Wasser gelöscht werden kann und Spraydosen mit lautem Knall explodieren können machte mächtig Eindruck auf die Besucher. Dabei ging es den Blauröcken aber nicht vordergründig um den Showeffekt, sondern vielmehr darum, die Menschen zu sensibilisieren für die Gefahren, die im Haushalt lauern. Darum durfte jeder, der wollte auch einmal einen kleinen Brand mit einem Feuerlöscher bekämpfen.
Auch das Retten einer Person aus großer Höhe wurde demonstriert, wie ein Verletzter aus einem Unfallauto gerettet wird auch, und zudem zeigte die Jugendfeuerwehr was sie in ihrer Grundausbildung gelernt hat. Äußerst heiß ging es zum Schluss noch einmal beim Zimmerbrand zu. Das umsichtige Vorgehen bei einem solchen Ereignis will gelernt sein und ist äußerst gefährlich. Das wurde eindrucksvoll gezeigt und ließ die Besucher teils in Ehrfurcht erstarren. kds

 
     
 

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QUELLE:  
PRESSEBERICHT: kds, Erlanger Nachrichten  vom 26.09.2011
PRESSEFOTOS: Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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