Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 23.12.2011  
  Explosionsgefahr: Gas in Erlanger Tiefgarage  
Undichter Tank hielt Polizei und Feuerwehr in Atem - Weiträumige Sperrung
 

Erlangen  - Ein undichter Gastank an einem Pkw, der in Erlangen im Parkhaus Henkestraße abgestellt war, hat am Freitagvormittag Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte in Atem gehalten. Der Bereich um das Parkhaus wurde großräumig abgesperrt, der Verkehr in der Innenstadt kam praktisch zum Erliegen.

 

Weil aus einem im Parkhaus Henkestraße abgestellten Pkw Gas austrat, wurde der Bereich großräumig abgesperrrt. Es bestand Explosionsgefahr. Nachdem das Fahrzeug aus der Tiefgarage war, versuchte die Feuerwehr das Leck abzudichten. Foto: Klaus-Dieter Schreiter

                                 

Kurz vor zehn Uhr erreichte die Feuerwehr der Notruf, dass aus einem gasbetriebenen Pkw in der Tiefgarage Gas austritt. Die Feuerwehr rückte mit großer Mannschaft an, veranlasste umgehend die Sperrung der Henkestraße und des Parkhauses sowie dessen Räumung.

Auch der Bekleidungsmarkt neben der Durchfahrt von der Henkestraße zur Südlichen Stadtmauerstraße durfte nicht mehr betreten werden. Mit schwerem Atemschutz drangen die Kräfte in das Betonlabyrinth vor, konnte die undichte Stelle am Gastank in dem Auto, das auf der obersten Ebene stand, aber nicht verschließen.

 

  Das Gas strömte unter Eisbildung und mit lautem Zischen weiter aus und verbreitete sich in allen fünf Untergeschossen. Die Feuerwehrkräfte zogen daraufhin das Auto mit vereinten Kräften aus der Garage und stellten es in der Einfahrt ab.  
     
 

Nach dem Gasalarm sperrten Polizei und Feuerwehr unter anderem auch die Henkestraße weiträumig ab, nicht zur Freude der Autofahrer. Foto: Klaus-Dieter Schreiter

Vor der Garageneinfahrt drückte die Feuerwehr das austretende Gas mit Wasser nieder. In der Tiefgarage wurde mit einem Hochleistungslüfter Etage für Etage freigeblasen. Gleichzeitig wurden die Treppenhäuser der Wohnanlage über dem Parkhaus belüftet und dort ständig die Gaskonzentration gemessen. Erst nach gut zwei Stunden war die Gaskonzentration so gering, dass Entwarnung gegeben und die Sperrungen wieder aufgehoben werden konnten.

 
 
 
 
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten  vom 23.12.2011
PRESSEFOTOS: Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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