Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten vom 03.11.2011  
  Die Autobahn wurde zum Schrottplatz  
Kleintransporter rast bei Tennenlohe in ein Stauende —Fünf Verletzte in vier beteiligten Fahrzeugen
 

ERLANGEN — Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat sich gestern Morgen im Berufsverkehr auf der Autobahnbei Tennenlohe ereignet. Dabeiwurden fünf Personen verletzt. DerSchaden ist erheblich — 25000 Euro.

 

Der Kleintransporter liegt wie eine Barriere auf der Autobahn. Sechs Menschen wurden bei dem schweren Unfall verletzt.                                                                                                  Foto: Klaus-Dieter Schreiter

                                 

Der Fahrer eines Kleintransporters hatte gegen 7.40 Uhr auf der Fahrt gen Süden kurz nach der Auffahrt Tennenlohe einen von der Verkehrspolizei wegen Eisenteilen auf der Fahrbahn verursachten Stau übersehen und war mit hoher Geschwindigkeit auf einen stehenden Pkw gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen vor ihm stehenden Wagen katapultiert. Der landete rechts an der Leitplanke, während das andere Auto völlig demoliert an der Mittelschutzplanke zum Stehen kam.

 

 

  Die Kollision war so heftig, dass der Kleintransporter umgeworfen wurde und quer auf der mittleren und der linken Fahrspur zum Liegen kam. Auch ein zweiter Kleintransporter wurde durch die schleudernden Autos noch beschädigt. Fünf Personen sind bei der heftigen Karambolage verletzt worden, die meisten nur leicht. Sie wurden vom Rettungsdienst noch vor Ort versorgt und dann in die Kliniken nach Nürnberg und Erlangen transportiert.  
  Weil das Fahrzeug des Unfallverursachers zu qualmen begann, wurden die Ständige Wache der Erlanger Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Tennenlohe alarmiert, beherzte Ersthelfer hatten den Brand allerdings mit Handlöschern bereits eingedämmt und die Opfer aus den Wagen geborgen.  
  Drei der vier beteiligten Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 25000 Euro. Während der Bergungs- und Rettungsarbeiten war die dreispurige Autobahn in Richtung Süden fast eine Stunde lang komplett gesperrt. Es bildeten sich lange Staus. kds  
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger Nachrichten  vom 03.11.2011
PRESSEFOTO: Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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