Pressebericht: rak, Erlanger Nachrichten vom 22.10.2011  
  Es stinkt aus dem Kohlebunker  
THW im Einsatz bei Stadtwerken
  Es stinkt —in der Umgebung des Heizkraftwerks, und je nach Witterung und Windverhältnissen kriegt die Umgebung mehr oder weniger ab. Der Grund: „Oxidation im Kohlelager" der Erlanger Stadtwerke (ESTW). Den gleichzeitigen Temperaturanstieg bekämpfen Helfer des Technischen Hilfwerkes mit dem Abtragen der Kohle, Schicht um Schicht.  

                                                                                                 Foto: Feuerwehr Erlangen

ERLANGEN — Die Erlanger Stadtwerke sind dabei, das Problem zu lösen. Sie kooperieren dabei — so Wolfgang Geus, Vorstand der Stadtwerke — „sehr eng mit der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den zuständigen städtischen Stellen".

Die Geruchsbelästigungen — oder, wie es im Fachjargon heißt, die „Ausgasungen" — haben mehrere Ursachen. Da sind zum einen die noch großen Kohlebestände im Kohlebunker der ESTW. Sie sind durch die warme Witterung im Frühjahr größer als normalerweise zu diesem Zeitpunkt . Durch die lange Lagerzeit bis zum Herbst und die starke Sonneneinstrahlung der letzten Wochen hat sich zudem in den unteren Schichten des Kohlelagers einiges getan:

 

Es ist zu einer Autooxidation gekommen, zu einer Reaktion der Kohle mit Sauerstoff. Das hat zur Folge: In den tieferen Schichten kommt es zu einem Temperaturanstieg. „Versuche, mit Wasser und mit Speziallanzen die Temperaturen abzusenken", sind nach Angaben der ESTW bisher gescheitert. Deshalb wird die Kohle in den betroffenen Bereichen seit gestern mit einem großen Bagger – auch bis zum späten Abend — abgetragen und abgelöscht. Diese Arbeiten werden auch am heutigen Samstag fortgesetzt. rak

 
 

 

 
 

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