Pressebericht: kds/en, Erlanger Nachrichten vom 14.09.2011  
  Feueralarm bei Siemens: Geschäftshaus evakuiert  
Ein defekter Lüfter sorgte für einen Großeinsatz
 

ERLANGEN  - Wegen einer Rauchentwicklung im Siemens-Bürohaus Schuhstraße 60 ist am Dienstagmorgen das gesamte Gebäude evakuiert worden. Mitarbeiter sind aber offenbar nicht zu Schaden gekommen. Auch in Möhrendorf wurden wegen eines Gasalarms Häuser in der Hauptstraße evakuiert.

 

Die Werksfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Erlangen rückten mit Löschzügen an                                                                                                                              Foto: Klaus-Dieter Schreiter

Um 8.41 Uhr wurde die Ständige Wache der Erlanger Feuerwehr von der Integrierten Leitstelle in Nürnberg alarmiert, weil im so genannten Glaspalast an der Ecke Schuh-/ Werner-von-Siemens-Straße eine Rauchentwicklung festgestellt worden war.

Der Löschzug war nach nur wenigen Minuten am Einsatzort, und auch die Siemens Werkfeuerwehr war mit einem großen Aufgebot angerückt. Später fuhr auch die Freiwillige Feuerwehr Erlangen Stadt den Einsatzort an. Zudem waren ein Notarzt und mehrere Krankenwagen vorgefahren.

 
 

Das Gebäude, in dem es überwiegend Großraumbüros gibt, wurde komplett geräumt. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen, so dass sich etwa 200 Menschen auf dem Platz vorm gegenüber liegenden Bürogebäude sammelten.

 
 

Dort hatte der Sicherheitsdienst von Siemens einen VW-Bus aufgestellt mit dem Schild „Sammelstelle“ auf dem Dach. Von diesem Auto aus wurden die evakuierten Mitarbeiter über Lautsprecherdurchsagen darüber informiert, dass das Gebäude bis elf Uhr nicht wieder betreten werden kann. Sie wurden aufgefordert in das Casino im Hochhausbereich zu gehen. Dort wurden sie versorgt.

 
 

Wie vor Ort zu erfahren war hatte es wohl kein offenes Feuer gegeben, jedoch hatte ein Lüfter in einem der oberen Stockwerke das Qualmen angefangen.

 
 

Häuserräumung in Möhrendorf

 
 

In Möhrendorf mussten die in der Nähe eines undichten Flüssiggastanks in der Hauptstraße gelegenen Häuser geräumt und die Ortsmitte für den Straßenverkehr gesperrt werden.
Nach einem Notruf hatte die Integrierte Leitstelle Nürnberg Alarm für die Feuerwehren Möhrendorf, Kleinseebach und Baiersdorf ausgelöst, zudem wurden Polizei und Rettungsdienst entsandt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde deutlicher Gasgeruch festgestellt und durch Kontrollen mit mehreren Gasmessgeräten bestätigt. Als Geruchsquelle konnte schnell ein in einem Garten stehender Flüssiggastank ausgemacht werden, dessen Inhalt aus einer defekten Verschraubung austrat.
Einem durch die Feuerwehr hinzu gezogenen Techniker einer Installationsfirma gelang es, den Schaden am Tank zu beheben und den Gasaustritt zu unterbinden. kds/en

 
     
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT: kds/en, Erlanger Nachrichten  vom 14.09.2011
PRESSEFOTO: Klaus-Dieter Schreiter
 
 

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