Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter, Erlanger  Nachrichten vom 21.07.2010

     
Technische Fakultät kam knapp an einem Unglück vorbei

Magnesium statt Aluminium im Schmelzofen: Feuerwehr und Mitarbeiter verhinderten explosionsartige Verbrennung

 

Weil versehentlich Magnesiumbarren statt Aluminium in einen Schmelzofen im Universitäts-Südgelände gegeben worden sind, wäre es beinahe zu einem Unfall gekommen. Feuerwehr und Uni-Mitarbeiter haben die brenzlige Situation aber schnell in den Griff bekommen.

 

 

ERLANGEN - Eine Palette mit etwa 100 Aluminiumbarren hatten die Werkstoffwissenschaften der Uni erwartet, bekommen hatten sie aber Magnesiumbarren. Das merkten die Mitarbeiter aber erst, als sie drei davon mit einem Gesamtgewicht von etwa 20 Kilogramm schon in den Schmelzofen gelegt hatten. Das wie Aluminium  silbrig glänzende Leichtmetall war zu diesem Zeitpunkt schon auf 900 Grad erhitzt und flüssig.

Explosionsartiger Brand

Da Magnesium unter bestimmten Umständen explosionsartig verbrennt, wurden die restlichen Magnesiumbarren ins Freie gefahren und die Feuerwehr gerufen.

Mit Hitzeschutzanzügen und unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrmänner in der Halle im Universitäts-Südgelände vor, um die Gefahr im Schmelzofen zu bannen.        Foto: Klaus-Dieter Schreiter

 
 

Die ging mit Hitzeschutzanzügen und schwerem Atemschutz in die Halle und legte, als der abgeschaltete Ofen auf 800 Grad "abgekühlt" war, zusätzlich Aluminiumbarren in den Ofen um die Temperatur so schneller zu reduzieren.

Dieses Vorgehen führte schnell zum Erfolg, sodass nach Auskunft des Sicherheitsbeauftragten der Uni die Lage schnell unter Kontrolle war und keine weitere Gefahr bestand. Für den Erstfall standen auch einige Rettungswagen bereit. kds
 
Quelle: Erlanger  Nachrichten vom 21.07.2010
Pressebericht:  Klaus-Dieter Schreiter
Foto:  Klaus-Dieter Schreiter
 

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