Pressebericht: Michael Busch / Fränkischer Tag - Nachrichten vom 22.11.2010  
Explosion auf dem Erlanger Marktplatz

Einsatz In einem "Käse-Imbisswagen" auf dem Marktplatz in Erlangen ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine Gasflasche explodiert. Bei den anrückenden Rettungskräften herrschte höchste Alarmstufe.

Verhaltenes Aufatmen gab es bei den Einsatzkräften der Erlanger Feuerwehr, den Polizisten und den Rettungsassistenten beim Eintreffen am Unglücksort. Aufatmen, weil die schlimmsten Befürchtungen nicht wahr wurden.
 
Trümmer trafen keine Passanten

Die erste Alarmierung ließ das Schlimmste befürchten. "Ein Imbisswagen ist in die Luft geflogen", hieß es dort - und das auf einem der belebtesten Plätze der Erlanger Innenstadt: dem Marktplatz. Angeblich seien Brocken des Wagens über den Platz geschleudert worden. Ob weitere Buden und Marktstände in Brand stünden, wusste zu diesem Zeitpunkt der Alarmierung gegen halb eins am Montagmittag niemand. Die Berufsfeuerwehrler der Ständigen Wache gaben dann aber recht zügig Entwarnung. "Keine Personen verletzt, der Brand ist unter Kontrolle."

Von dem Käsestand blieb fast nichts mehr übrig. Die Feuerwehr löschte die Flammen und verhinderte ein Übergreifen auf andere Stände.          Fotos: Michel Busch

 

Die umherfliegenden Teile hatten glücklicherweise keine der Passanten getroffen, die in unmittelbarer Umgebung ihre Einkäufe tätigten. Auch die Angestellte der "Käse-Imbissbude" hatte Glück im Unglück. Sie konnte ihren Wagen rechtzeitig verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Der Weihnachtsmarkt ist nebenan

Das leicht brennbare Material solch eines Wagens wurde dann - inklusive des dortigen Käses und der weiteren Auslagen - ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass die Flammen nicht auf andere Buden übergreifen und keine heiße Ascheteilchen über den Platz flogen. Angesichts der dicht gestellten Buden für den Weihnachtsmarkt, diese sind etwa zehn Meter vom Unglücksort entfernt, hätte es zur Katastrophe kommen können, wie ein Polizist vor Ort erläuterte.

 
 

Der Schreck saß den anderen Standbetreibern ordentlich in den Gliedern. Die Blumenverkäuferin Gisela Beer äußerte auf Nachfrage: "Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich einen Knall gehört habe, plötzlich stand das Ding lichterloh in Flammen." Ungerührt des Brandes auf der Marktplatzseite, ging am Schlossplatz der Aufbau für den Weihnachtsmarkt weiter.
Der Sachschaden wird zur Zeit durch die Polizei ermittelt, ebenso die Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine defekte Gasflasche der Grund für den Brand gewesen sein.

 
     
 

   

 
 

  Fotos: Michael Busch

 
     
 
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