Pressebericht: Michael Busch/ Fränkischer Tag - Nachrichten vom 25.07.20  
Die schnelle Nummer heißt 112

Einsatz Die alte 19 222 gilt nur noch für den Krankentransport. Wer einen Notfall hat, braucht sich nur noch eine Nummer merken. Diese gilt europaweit, ist in den meisten Handys fest eingespeichert und ist schnell gewählt.

Wie war das noch gleich? Unfall, da muss ich die 110 oder die 19222 oder die 112 oder, oder, oder...? Vorbei ist die Zeit, wo der Mensch in der Hektik eines Unglücks auch noch die richtige Nummer raussuchen muss. Denn es gibt nur noch eine: die 112.
Seit die Erlanger Feuerwehr, die Wehren des Landkreises und die Rettungsdienste - unter anderem das Bayerische Rote-Kreuz (BRK) - auf die Integrierte Leitstelle in Nürnberg (ILS) aufgeschaltet wurden, soll nur noch eine Nummer dem Hilfesuchenden zur Verfügung stehen. Er schickt, wenn benötigt, die Feuerwehr ebenso wie den Rettungsdienst.

Mit der 112 landet der Anrufer auch sofort an der richtigen Stelle. Ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle kann sofort alles veranlassen, was benötigt wird.

 

Sprichwörtlich eine Faustregel: Zwei mal Top für die neue Nummer ergibt das Victory-Zeichen, also eins, eins, zwei ganz Bildlich gemacht. HIer demonstrieren das Friedhelm Weidinger, Jürgen Üblacker und Christine Müller. Im Hintergrund die Mannschaft der Feuerwehr und ein Rot-Kreuzler mit der Nummer. Pressefoto: Michael Busch

Das klappt auch, da sind sich Erlangens Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger und BRK-Geschäftsführer Jürgen Üblacker sicher. Das ergebe sich zum einen aus der kürzeren und damit leichter zu merkenden Nummer, aber auch der Umstand, dass diese Nummer nicht nur deutschlandweit, sondern europaweit Standard ist. "Sie landen immer in Notrufzentralen", so die beiden Vertreter.

Keine Sorge brauche sich der Anrufer machen, dass der Ruf - auch aus Erlangen oder dem Landkreis - erst einmal nach Nürnberg gehe. Die Disponenten sind Profis, die nach genauen Vorgaben die Einsatzkräfte ordern. Im Zweifelsfall gelte eh': Lieber ein paar Kräfte zu viel, als zu wenig. "Das spielt sich über die Zeit ein", erklären die Experten.

 
 
QUELLE:  
PRESSEBERICHT: Michael Busch/ Fränkischer Tag - Nachrichten vom 25.10.2010
PRESSEFOTOS:  Michael Busch
 
 

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