Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter- Erlanger  Nachrichten vom 16.07.2010

Ein Dankeschön für das Verständnis
Einladung der Feuerwehr an Arbeitgeber für die Freistellung von Mitarbeitern

Um den Arbeitgebern dafür zu danken, dass sie ihre Mitarbeiter für die ehrenamtliche Arbeit bei den Erlanger Freiwilligen Feuerwehren freistellen, hatten Bürgermeister Gerd Lohwasser und Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger die Unternehmer in die Hauptfeuerwache eingeladen. Dabei konnten die Gäste auch selbst aktiv werden.

ERLANGEN - Das große ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen sei nur durch die "großartige Unterstützung" der Arbeitgeber möglich, lobte Bürgermeister Gerd Lohwasser die Großzügigkeit der Unternehmen, die allein im vergangenen Jahr ihre Mitarbeiter 284 Mal für die Einsätze der 13 Freiwilligen Wehren im Stadtgebiet von der Arbeit freigestellt hatten.

 

Insgesamt seien dabei 2580 Aktive im Einsatz gewesen, die entweder dafür ihren Arbeitsplatz verlassen mussten, oder aber morgens müde zum Dienst erschienen sind, rechnete Friedhelm Weidinger vor. Die Spitzen der Einsätze lägen nicht an den Wochenenden, sondern montags bis freitags. Weidinger betonte auch, dass ehrenamtliche Kräfte bei den Rettungsorganisationen besonders zuverlässige Mitarbeiter und deshalb wertvoll für die Unternehmen seien.

Eine Freiwillige Feuerwehr in einem der Erlanger Vororte wird immer dann zusätzlich zur Ständigen Wache alarmiert, wen dort ein Schadensereignis gemeldet wird. Außerdem besetzen die ehrenamtlichen Kräfte die Wache in der Äußeren Brucker Straße bei größeren Einsätzen, um die Einsatzbereitschaft weiterhin zu gewährleisten.

Beim Arbeitgebertreffen der Erlanger Feuerwehr konnten die Gäste sich auch darüber Informieren, wie eine Person nach einem Fahrradunfall gerettet und erstversorgt wird.  

Die Freiwillige Feuerwehr Erlangen Stadt wird zudem bei größeren Einsätzen in der Innenstadt stets mit alarmiert. Weidinger erläuterte den Gästen auch, wie die Abläufe und die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen bei den Einsätzen sind. Dabei hob er das relativ große Gefahrenpotential in der Stadt mit 42 Strahlenschutzobjekten, 40 Bio-Gefahrenquellen, 24 Krankenhäusern, 22 Altenheimen und 92 Hochhäusern und am Tage weit über 100 000 Menschen im Stadtgebiet hervor.

Anhand von nachgestellten Schadensereignissen konnten sich Arbeitgeber auch von der technischen Ausbildung und dem Fachwissen ihrer Mitarbeiter überzeugen.

Zudem konnten sie den Umgang mit Feuerlöschern üben, und durften sogar bei einer simulierten Einsatzfahrt mit fahren und sich von der Drehleiter aus die Stadt aus 30 Meter Höhe anschauen.    kds

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Pressebericht: Klaus-Dieter Schreiter - Erlanger Nachrichten
Foto: Klaus-Dieter Schreiter

 

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